Bericht zum Auswärtsspiel gegen den GSV Ringe-Neugnadenfeld

Bereits am Freitagabend ging es für die erste Mannschaft des SV Grenzland nach Ringe. Hier wurde das vorverlegte Derby unter Flutlicht gegen den GSV Ringe-Neugnadenfeld ausgetragen. Die Heimmannschaft, die von Hannes Franke trainiert wird, ging punktlos als Tabellenletzter in die Partie. Die Gäste aus Laar kamen mit sechs Punkten und einer Menge Rückenwind aus dem letzten Heimspiel, das man verdient mit 3:1 gegen Suddendorf-Samern gewann, nach Ringe. Deshalb wollte man in Ringe unbedingt drei Punkte holen, um weiter vorne mitzumischen.



Der SVG kam schwer ins Spiel und versuchte durch Ballbesitz die Abwehrreihen des GSVs auseinanderzuziehen. Der GSV machte aber alle Räume zu, sodass die Gäste sich nicht in die gefährliche Zone kombinieren konnten. Außerdem spielte der SVG zu umständlich und der GSV konnte oft den Ball gewinnen. Aus diesen Ballverlusten wurde es immer wieder gefährlich. Aus einer solchen Situation fiel auch das 1:0 für den GSV. In der 25. Minute verlor der SVG den Ball im Aufbauspiel. Der GSV schaltete schnell und plötzlich tauchte ein Stürmer freistehend vor Bastian Scholte-Eekhoff auf. Dieser stürmte noch aus seinem Tor, konnte den Gegentreffer jedoch nicht verhindern. In der 32. Minute kam plötzlich Hektik auf. Christian Schütten wurde im Mittelfeld übel gefoult, obwohl keine Chance mehr auf den Ball bestand. Er wurde minutenlang behandelt und humpelte später schwer verletzt vom Feld. Der Gegenspieler, der das Foul beging, sah für das Foul die gelbe Karte. Für einen weiteren Kommentar sah dieser direkt darauf die zweite gelbe Karte und wurde damit des Feldes verwiesen. Durch die Überzahl kam der SVG besser ins Spiel und kam bis zur Pause noch zu zwei drei aussichtsreichen Situationen. Die beste Chance hatte Janik Wolbert, der mit einem Elfmeter, den er selbst rausholte, am stark reagierenden Torwart scheiterte. Danach ging es zum Pausentee.




Für die zweite Halbzeit hatte sich der SVG vorgenommen, dort weiter zu machen wo man vor der Pause aufgehört hatte. Die Gäste hatten sehr viel den Ball kamen aber zu kaum nennenswerten Torchancen, weil der GSV sehr tief und kompakt stand. Der Plan des GSVs, das Fußball spielen zu verweigern, ging voll auf. So plätscherte das Spiel ohne große Höhepunkte vor sich hin, bis Schiedsrichter Pascal Deters in der 85. Minute plötzlich ein zweites Mal die Rote Karte zeigte. Dieses Mal aber für einen Spieler der Gäste. Sven van den Bosch sah nach einem zumindest fragwürdigem taktischen Foul ebenfalls seine zweite gelbe Karte und musste das Feld verlassen. In der 86. Minute fiel dann doch noch der Ausgleich. Denis Wolbert nahm sich ein Herz und schoss den Ball aus 35 Metern in den Winkel. So berichtet zumindest Denis von seinem Tor. Andere Stimmen sagen, dass er sich nach einem Einwurf von der linken Seite im Strafraum gegen seinen Gegenspieler durchsetzen könnte und auf einmal alleine vor dem Torwart des GSVs stand. Denis schob den Ball durch die Hosenträger des starken Torwarts in das Tor zum Ausgleich. Im Anschluss probierte der SVG nochmal alles um doch noch als Sieger vom Feld zu gehen. Bis auf eine Torchance vom eingewechselten Timon Lichtendonk passierte jedoch nicht mehr viel. So blieb es am Ende bei einem leistungsgerechten Unentschieden.



Der SVG hatte sich viel vorgenommen, kam aber nicht für einen Sieg in Frage und kann froh sein, dass man Moral bewiesen und zum Schluss doch noch einen Punkt mit nach Laar genommen hat. Im nächsten Heimspiel geht es am kommenden Sonntag, den 12.09.2021 um 14.00 Uhr im nächsten Samtgemeinden-Derby gegen den SV Hoogstede.


Forza SVG


Text von Hanjo Platje

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