• Michael Weiden

Vereinschronik: Von der Wiese bis zum Sportpark –Die Sportstätten des Vereins

Die Sportanlage im Laarer Ortsteil Vorwald spiegelt in seiner heutigen Form den Charakter des Vereins wieder: strukturiert, durch viel Eigenleistung erschaffen und eine gesellige Atmosphäre – dies sind nur einige Attribute, die sowohl auf den SV Grenzland als auch auf sein Vereinsgelände, den „Sportpark Grenzland“, zutreffen.


„Fußballromantik“

In den vergangenen 50 Jahren haben sämtliche Sportstätten eine gewaltige Entwicklung genommen. So startet man im Jahre 1966 auf einem eher provisorischen Platz hinter der Vorwalder Schule. Die Bedingungen sind in den Anfangsjahren relativ bescheiden. So müssen die Sportler witterungsbedingt häufig auf andere Plätze oder Wiesen ausweichen und sie können sich (wenn überhaupt) nur kalt duschen. Auch Umkleidekabinen und ein Stromanschluss sind seinerzeit eher nicht vorhandener Luxus. Rückblickend kann man demnach ein wenig von „Fußballromantik“ und „Nostalgie“ sprechen – jedoch sehen die Beteiligten von damals das sicherlich etwas anders.


Dorfgemeinschaftshaus als Turnhalle

Anfang der 1970er Jahre wird der Sportplatz immer wieder notdürftig hergerichtet. In dieser Zeit wird auf andere Plätze ausgewichen, wie die des Nachbarvereins ASC Wielen-Itterbeck. Sanitäre Anlagen, Schiedsrichter- und Umkleidekabinen sind behelfsmäßig in einem Gerätehäuschen zwischen Schule und Sportplatz untergebracht. Hier müssen sich die Spieler mit sehr spartanischen Verhältnissen zufriedengeben. Auch in Laar selbst wird gespielt. Auf dem Platz hinter der Schule in Laar wird zeitweise vor allem das Jugendtraining absolviert. Im Jahre 1975 dient das neu erbaute Dorfgemeinschaftshaus als Turnhalle. Auch hier gibt es Einschränkungen. Zum Beispiel darf der Ball aus Sicherheitsgründen nicht höher als einen Meter gespielt werden.


Achtziger Jahre – Weitere Plätze

In den achtziger Jahren wird die Sportanlage in Vorwald um zwei Plätze erweitert, so dass der sehr umfangreiche Spielbetrieb jetzt gut bewältigt werden kann. Das erste Spiel bestreiten Eintracht Nordhorn und eine Samtgemeindeauswahl. Weitere Baumaßnahmen in den 1980er Jahren sind die Schaffung besserer Parkmöglichkeiten, die Fertigstellung eines Jugendraumes in der alten Schule sowie der Bau neuer Umkleidekabinen, einer kleinen Tribüne am Hauptplatz und eines Verkaufsraums.


Aufschwung durch Sporthalle

Ein nächster großer Schritt erfolgt im Jahr 1992 mit der Errichtung der Turnhalle in Laar, von der die Schule, aber vor allem auch die Aktiven aus den Bereichen Basketball, Völkerball und den verschiedenen Gymnastik-Gruppen profitieren. Zudem haben die Fußballer hier die Möglichkeit, auch während der Winterpause Fußball zu spielen. Ein weiteres Großereignis ist Ende 1999 die Fertigstellung des Clubhauses in Vorwald mit einer großen Kantine, einem Geschäftszimmer, Material- und Umkleideräumen.


Sportpark Grenzland

Im neuen Jahrtausend geht es mit einigen Großprojekten weiter: die Neugestaltung des Parkplatzes und des Eingangsbereiches. Im Zuge dieser Maßnahmen wird das Vereinsgelände an der Coevordener Straße offiziell zum „Sportpark Grenzland“ ernannt. Zusätzlicher Komfort für die Zuschauer wird 2006 mit dem Bau einer neuen überdachten Tribüne mit integrierten Geräteräumen geschaffen. In den vergangenen Jahren wird das Clubhaus um zusätzliche Umkleidekabinen erweitert; außerdem wird eine Boule-Anlage gebaut.


Zeitstrahl


Fotocollage: Zeitgeschehen Sportpark


Fotocollage: Luftaufnahmen Sportpark


Fotocollage: Sporthalle Laar


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