• Michael Weiden

Vereinschronik: Zur Person "Reinder Scholten"

Reinder Scholten, allen Grenzländern besser bekannt als „Rein Scholten“, spielt schon sehr bald nach der Gründung des Vereins eine große Rolle, als er in der Saison 1968/69 das Training der ersten Fußballmannschaft übernimmt und mit der Mannschaft die Meisterschaft in der 2. Kreisklasse erringt. Damit steigt der SV Grenzland bereits im zweiten Jahr seiner Teilnahme am Spielbetrieb im NFV-Kreis Grafschaft Bentheim in die 1. Kreisklasse auf. In der darauf folgenden Saison führt Rein die Mannschaft als Tabellenzweiter in die Kreisliga.


In den folgenden Jahren/Jahrzehnten ist Rein in vielen Funktionen für den SV Grenzland tätig und trägt mit seinen unerschöpflichen Ideen und seinen Fähigkeiten entscheidend dazu bei, dass sich der Verein zu dem entwickelt, was er heute ist.


Hier seien nur einige Tätigkeiten im Verein erwähnt:

• Er ist Trainer im Seniorenbereich, im Frauenfußball (jeweils drei Perioden mit mehreren Meisterschaften), im Jugendfußballbereich, im Völkerball.

• Er wirkt mit im Marktausschuss, nachdem er vorher für die Etablierung des Loarschen Marktes und der Fahrrad-4-Tage gesorgt hat, die heute aus dem Veranstaltungskalender in Laar nicht mehr wegzudenken sind.

• Durch seine Mitarbeit in der Tippkasse sorgt er für manche zusätzliche finanzielle Unterstützung der Vereinsarbeit.

• Er spielt eine wesentliche Rolle beim Bau des Clubhauses und in den ersten Jahren im Kantinenbetrieb.


Sehr gut beschreibt die Aussage von Dini van Münster den Wert von Rein Scholten für den SV Grenzland:

„Rein konnte unheimlich gut motivieren. Er legte vor allem Wert auf Kameradschaft und Freundschaft. Ihm war immer daran gelegen, durch den Sport sowie durch das Mitwirken im Verein Dinge zu vermitteln, die man für das Leben mitnehmen konnte. Er war immer gut drauf, konnte sehr gut erzählen und sich allen Situationen anpassen. Er war sehr einfühlsam.
Der Damenfußball hat Rein viel zu verdanken. Er sprang ein, wenn wir in Not waren, zum Beispiel vor vier Jahren für eineinhalb Jahre als Trainer unserer ersten Mannschaft. Zum Abschluss seiner Trainertätigkeit bei uns errangen wir die Meisterschaft.
Man kam mit ihm immer sofort ins Gespräch. Vergangene Zeiten lebten dann schnell wieder auf.“

Am 22. Juli 2015 stirbt Rein Scholten nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren.




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